Flensburg – Bereits am Montagabend waren die Wehren zu einem Feuer im Stadtteil Engelsby gerufen worden, wie Förde.news berichtete. Dort brannte es in einem Leer stehendem Gebäude. Keine 24 Stunden später mussten die Freiwilligen Feuerwehren Tarup und Engelsby sowie die Berufsfeuerwehr erneut ausrücken: Am Dienstagvormittag gegen 10.50 Uhr wurde ein Feuer in einem Haus an der Kappelner Straße gemeldet. Verletzt wurde nach Angaben des Einsatzleiters niemand.
Nachbarn hatten den Brand bemerkt und den Notruf verständigt. Daraufhin rückten die Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Tarup und Engelsby mit einem Großaufgebot an. Zunächst gingen die Einsatzkräfte von einem Dachstuhlbrand aus und begannen mit den Löscharbeiten.
Während des Einsatzes meldeten sich jedoch die Nachbarn, die den Brand entdeckt hatten, bei der Feuerwehr und erklärten, dass sich die Bewohner möglicherweise noch im hinteren Bereich des Hauses befinden könnten. Laut Einsatzleiter Lars Hammon von der Berufsfeuerwehr hatten diese das Feuer zunächst nicht bemerkt. Die beiden Bewohner verließen daraufhin gemeinsam mit ihrem Hund, einem American Staffordshire Terrier, das Gebäude.
Das Haus stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Vollbrand. Die Einsatzkräfte bekämpften das Feuer sowohl von außen als auch von innen. Um besser an die Flammen heranzukommen, wurden Fenster eingeschlagen. Nachdem der Brand weitgehend unter Kontrolle gebracht worden war, warf die Feuerwehr Brandlasten aus den Fenstern und löschte diese gesondert ab.
Die beiden Bewohner blieben laut Hammon unverletzt. Deshalb konnten zwei der drei Rettungswagen sowie die Besatzung des Notarztwagens den Einsatzort wieder verlassen.
Zum Abschluss erklärte der Einsatzleiter, dass die Wohnung nicht mehr bewohnbar sei und sich der Einsatz noch bis in die Mittagsstunden hinziehen könnte.
Durch die Sperrung der Kappelner Straße konnten zudem Busse von Aktiv-Bus ihre Fahrt nicht fortsetzen und standen teilweise fest.
