Nachbarn bemerken Rauchentwicklung in Flensburger Mehrfamilienhaus
| von Thomsen / Foerde.news
Flensburg – Ein Brand in einer Wohnung an der Philipp-Lassen-Koppel in Flensburg ist am späten Mittwochabend ohne Verletzte geblieben. Gegen 23 Uhr alarmierten Nachbarn die Rettungsleitstelle, weil sie ein Feuer in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss vermuteten. Nach ihren Angaben sollte sich der Bewohner noch in den Räumen befinden.
Daraufhin rückten sowohl de Berufsfeuerwehr Flensburg sowie auch die Freiwillige Feuerwehr Tarup, Rettungsdienst und Polizei mit einem größeren Aufgebot aus. Die Leitstelle entsandte den Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwillige Feuerwehr Tarup. Außerdem fuhren zwei Rettungswagen, ein Notarzt und mehrere Streifenwagen zur Einsatzstelle.
Als die ersten Einsatzkräfte eintrafen, waren die Rauchwarnmelder in der betroffenen Wohnung deutlich zu hören. Die Feuerwehr versuchte zunächst, den Bewohner durch starkes Klopfen auf die Situation aufmerksam zu machen. Wie Zugführer Florian Jöns erklärte, öffnete der Bewohner „im letzten Moment“ die Wohnungstür – gerade noch rechtzeitig, bevor diese gewaltsam geöffnet werden musste.
Nach Angaben der Einsatzkräfte hatte er tief und fest geschlafen und den Vorfall bis dahin nicht bemerkt.
Der Mann wurde von der Feuerwehr ins Freie begleitet und anschließend vom Rettungsdienst sowie dem Notarzt untersucht. Eine weitere Behandlung war nicht erforderlich, sodass er vor Ort bleiben und später wieder in seine Wohnung zurückkehren konnte.
Die Ursache für die Rauchentwicklung fanden die Einsatzkräfte in der Küche. Dort hatte ein auf dem Herd abgestelltes Elektrogerät offenbar Feuer gefangen. Die Feuerwehr brachte den Gegenstand ins Freie und lüftete die bereits teilweise verrauchte Wohnung gründlich.
Nach etwa 45 Minuten war der Einsatz beendet. Die Feuerwehr betonte nach dem Einsatz erneut die Bedeutung funktionierender Rauchwarnmelder und aufmerksamer Nachbarn.