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Wohngeldstelle ordnet Abläufe neu

 |  von Thomsen / Foerde.news

Ab 02. Juli wird eine neue Telefonauskunft eingerichtet - Foto: Thomsen

Flensburg – Ab 2. Juli entfallen Eingangsbestätigungen, dafür wird das Telefon ausgeweitet. Die Stadt will Anträge schneller bearbeiten und Rückstände abbauen.

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Flensburg. Die Wohngeldstelle der Stadt Flensburg stellt ihre Arbeitsabläufe zum 2. Juli neu auf. Ziel ist es, die Bearbeitung von Anträgen zu beschleunigen und bestehende Rückstände zügiger abzuarbeiten. Nach der organisatorischen Trennung vom Bürgerbüro und dem Umzug in das Untergeschoss des Rathauses arbeitet die Stelle nach Angaben der Verwaltung weiter daran, ihre internen Prozesse effizienter zu gestalten.

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Im Zuge der Überprüfung hat die Wohngeldstelle nach eigener Darstellung mehrere Abläufe identifiziert, die unnötig Arbeitszeit und Personal binden. Um diese Belastung zu verringern, wird nun vor allem die Bearbeitung der eingehenden Post neu organisiert. Künftig werden die Eingänge zunächst gefiltert und anschließend der Reihe nach abgearbeitet. Wichtige Schreiben sollen sofort bearbeitet werden.

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Für Antragsteller bringt die Neuregelung einige Änderungen mit sich. So verschickt die Wohngeldstelle künftig keine schriftlichen Eingangsbestätigungen mehr. Auch die sogenannte „Glaskasten-Info“ bleibt donnerstags geschlossen. Stattdessen wird das Wohngeldtelefon werktags tagsüber ausgeweitet: Von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 16 Uhr ist unter der Rufnummer 0461/854455 ein Mitarbeiter erreichbar, der Auskunft über den Eingang eines Antrags und gegebenenfalls über den aktuellen Bearbeitungsstand geben kann. Zusätzlich soll auch eine telefonische Antragstellung möglich sein. Außerhalb dieser Zeiten verweist die Stadt auf den Bot.

Hinzu kommt, dass die neue Wohngeldstelle im Rathaus für Besucher nicht auf Anhieb leicht zu finden ist. Wer den Haupteingang an der Straße Am Pferdewasser nutzt, muss zwei Etagen nach unten gehen. Direkt links neben dem Treppenbereich befindet sich dann etwas versteckt der Eingang der neuen Wohngeldstelle.

Nach Angaben der Verwaltung sollen die Arbeitsabläufe auch über den 2. Juli hinaus fortlaufend überprüft werden, um Bearbeitungszeiten und Belastungen weiter zu reduzieren.